„Hooked“ – wie gutes UX-Design süchtig macht

Es gibt sie zuhauf: Produkte und Apps, die uns süchtig machen. 79 Prozent aller Smartphone-Besitzer checken jeden Morgen innerhalb von fünfzehn Minuten ihr Gerät, schreibt Nir Eyal in seinem Buch „Hooked“. Apple, Facebook, Twitter oder Pinterest – alle diese Unternehmen haben eines gemeinsam: Sie schaffen Gewohnheiten unter den Nutzern. Gewohnheiten zu schaffen ist jedoch leichter gesagt als getan. Ein schönes Design oder ein gut platzierter Button reicht nicht aus, um ein Produkt zu kreieren, das den Nutzer an sich bindet. Nir Eyals vierstufiges „Hook-Modell“ zeigt auf, welche diese gewohnheitsprägenden Mechanismen sind, und wie UX-Design sich diese zunutze machen kann.

23. AprilMarcus Walbröl
Die geschäftlichen Vorteile des gewohnheitsmäßigen Konsums liegen auf der Hand: Nicht nur bringt er mehr preisliche Flexibilität und einen längeren Customer–Lifetime-Value, ein gewohnheitsprägendes Produkt hat vor allem einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenzprodukten mit ähnlichen Eigenschaften. In einer fast vollständig digitalisierten Welt sind es die Digitalprodukte, Apps und Webanwendungen, mi...