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10 Jahre Empatic.

Von WordPress-Websites zu international ausgezeichneten Produkten. Von zwei Gründern zu einem interdisziplinären Team. Und von der Gestaltung digitaler Interfaces zu der Frage, wie wir unsere Welt ein bisschen menschlicher machen können.

2016 besteht Empatic aus genau zwei Menschen: Benedikt Danko und Josef Mayerhofer. Die Hälfte des Teams sitzt in Wien. Ein großes Netzwerk? Nope. Renommierte Kund:innen? Auch nicht. Um die ersten Rechnungen bezahlen zu können, gestalten wir WordPress-Websites. Nicht unbedingt das, wovon wir geträumt haben. Aber irgendwo muss man schließlich anfangen.

Zehn Jahre später gestalten wir Produkte, die monatlich von mehr als 2,5 Millionen Menschen genutzt werden, arbeiten mit internationalen Unternehmen zusammen und gewinnen ausgerechnet in unserem Jubiläumsjahr zwei renommierte Designpreise.

Wie ist das passiert? Und was haben wir auf dem Weg gelernt?

Von Tirol in die große weite Welt

Mit den Jahren werden aus kleinen Aufträgen größere Projekte. Aus ersten Kontakten entstehen Partnerschaften, die teilweise bis heute bestehen.

Wir entwickeln mit SWARCO Lösungen für das Verkehrsmanagement internationaler Metropolen, gestalten mit BORA die Küche der Zukunft und arbeiten mit TechnoAlpin seit vielen Jahren am Skigebietsmanagement von morgen. Mit der Österreichischen Nationalbibliothek denken wir den digitalen Zugang zu Wissen neu. Und mit Unternehmen wie Swarovski, Roche, Siemens Healthineers und vielen weiteren dürfen wir an unterschiedlichsten Herausforderungen arbeiten.

Dabei entdecken wir etwas: Die spannendsten Fragen beginnen selten beim Design.

Sie beginnen damit, zu verstehen, was Menschen eigentlich brauchen.

Deshalb entwickelt sich auch unser Unternehmen weiter. Aus dem Design digitaler Interfaces werden ganzheitliche Produktstrategien, physische Produkte und neue Services. Bei ACREDIA etwa helfen wir, mit einer acht Meter langen Customer Journey Map die Perspektive der Kund:innen stärker im Unternehmen zu verankern.

Was sich verändert, ist der Maßstab unserer Arbeit. Was bleibt, ist unser Ausgangspunkt: der Mensch.

10 Jahre in Zahlen

10 Jahre Empatic. Mehr als 2,5 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen. 34 Usability-Testessen. Geschätzte 719 Workshops. 1.058 Testessen-Gäste.

Und plötzlich steht unsere App auf Platz eins.

2026 beschert uns gleich mehrere Gründe zum Feiern.

Gemeinsam mit dem Österreichischen Zivilschutzverband entwickeln wir ZIVA, eine App, die Menschen hilft, sich auf Krisen vorzubereiten und im Ernstfall richtig zu handeln. Sie erreicht Platz eins im österreichischen App Store und gewinnt den internationalen UX Design Award in der Kategorie Product.

Fast zeitgleich wird unser gemeinsam mit Morandell entwickelter Onlineshop samt Bestell-App mit dem Red Dot Design Award 2026 ausgezeichnet.

Dabei sind die Auszeichnungen für uns vor allem eine Bestätigung unserer Arbeitsweise. Denn hinter beiden Produkten stehen intensive Nutzerforschung, zahlreiche Tests und die Bereitschaft, Ideen immer wieder zu überdenken.

Gutes Design soll nicht nur gut aussehen, es soll etwas bewirken.

Gute Ideen werden besser, wenn man sie teilt.

Von Anfang an wollten wir nicht nur selbst nutzerzentriert arbeiten, sondern auch andere dafür begeistern.

Deshalb haben wir die Empatic Academy gegründet, Start-ups bei ihren ersten Produkten begleitet und Unternehmen dabei unterstützt, Nutzerforschung und Testing fest in ihrer Entwicklung zu verankern.

Besonders ans Herz gewachsen sind uns die Usability-Testessen. Was nach einem ungewöhnlichen Abendessen klingt, ist eine ziemlich einfache Idee: Unternehmen bringen ihre Produkte mit, Menschen testen sie und alle lernen etwas dazu.

34 Mal haben wir dieses Format inzwischen organisiert, an unterschiedlichsten Locations in Innsbruck, Wien und Vorarlberg. Insgesamt waren 1.058 Gäste dabei.

Dazu kommen hunderte Workshops, Trainings und gemeinsame Innovationstage.

Denn wir sind überzeugt: Nutzerzentrierung sollte keine exklusive Kompetenz von Designagenturen sein. Je mehr Menschen verstehen, wie man gute Lösungen für andere Menschen entwickelt, desto besser.

Design kann mehr als Business.

Im Laufe der Jahre haben uns zunehmend auch Fragen beschäftigt, bei denen es nicht in erster Linie um wirtschaftlichen Erfolg geht.

Mit Smart Communities haben wir in Osttirol erforscht, wie intelligente Gemeinden der Zukunft aussehen könnten. In einem anderen Projekt haben wir daran gearbeitet, neurodegenerative Erkrankungen früher erkennbar zu machen.

2025 haben wir außerdem Design für Gutes ins Leben gerufen. Mit dieser Initiative stellen wir unsere Kompetenzen sozialen Organisationen und Projekten kostenlos zur Verfügung, die viel bewegen wollen, aber nicht immer über die nötigen Ressourcen verfügen. 2027 geht die Initiative in die nächste Runde.

Und mit Unterstützung der FFG beschäftigen wir uns in einem aktuellen Impact Innovation Social Projekt mit einer gesellschaftlich wichtigen Frage: Wie können Menschen mit Care-Verantwortung trotz Teilzeitarbeit faire berufliche Entwicklungsmöglichkeiten erhalten?

Solche Projekte erinnern uns daran, warum wir Empatic gegründet haben. Weil wir daran glauben, dass menschzentriertes Design nicht nur Produkte besser machen kann, sondern auch einen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft leisten muss.

Die wichtigste Zutat? Menschen.

Zehn Jahre Empatic wären nicht möglich gewesen ohne die vielen Menschen, die diesen Weg mit uns gegangen sind.

Unser Team ist über die Jahre gewachsen, hat sich verändert und immer wieder neu erfunden. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Fähigkeiten und Perspektiven haben das Unternehmen geprägt. Manche waren nur ein Stück des Weges dabei, andere sind geblieben. Zack, der unser Product Design seit vielen Jahren maßgeblich prägt, ist inzwischen Partner und Mitgesellschafter von Empatic.

Ben

Josef

Christina

Gosia

Jessi

Johannes

Laura

Marcus

Rasmus

Jana

Tamara

Maria

Moe

Zack

Alena

Selina

Lena

Berni

Julia

Sophie

Ursula

Zoë

Lea

Anna

Hannah

Elisa

Ferdi

Max

Corinna

Euch allen gilt unser größtes Dankeschön. Für eure Ideen, euren Einsatz, eure Neugier, eure Geduld und die vielen gemeinsamen Erlebnisse.

Und natürlich danken wir unseren Kund:innen und Partner:innen. Für euer Vertrauen, euren Mut, Dinge anders zu machen, und die Gelegenheit, gemeinsam mit euch zu wachsen.

Ohne euch wäre aus der Zwei-Mann-Show von 2016 niemals das geworden, was Empatic heute ist. ❤️

Und die nächsten zehn Jahre?

Die Welt verändert sich gerade gewaltig. Künstliche Intelligenz stellt auf den Kopf, wie wir arbeiten, Produkte entwickeln und miteinander interagieren.

Für uns wirft das eine spannende Frage auf: Wie können wir technologische Möglichkeiten nutzen, um unsere Arbeit nicht nur effizienter, sondern vor allem menschlicher zu gestalten?

Mit Empatic Workplace und unserem neuen Workplace AI Audit beschäftigen wir uns deshalb zunehmend damit, wie Menschen ihre Arbeit erleben und wie Organisationen die Arbeitswelt von morgen gestalten können.

Damit schließt sich gewissermaßen ein Kreis. Vor zehn Jahren haben wir begonnen, digitale Produkte menschlicher zu machen. Heute wollen wir diesen Gedanken auf immer mehr Bereiche unseres Lebens übertragen.

Was die nächsten zehn Jahre bringen, wissen wir nicht. Aber eines ist sicher: Wir haben noch ziemlich viel vor.

Danke für zehn Jahre Empatic.